Die Döncheeichen am Brasselsberg

Am nordwestlichen Rand der Dönche stehen alte Eichen. Sie sind der Hinweis auf eine längst in Vergessenheit gekommene landwirtschaftliche Nutzung. Solche Eichenhaine dienten als Viehweide. Schweine wurden im Herbst auf diese Hutewiesen getrieben, um sich dort an den Eicheln zu mästen. Die Nutzung als Viehweide sorgte dafür, dass alle nachwachsenden jüngeren Bäume abgefressen wurden und nur die ausgewachsenen Bäume überlebten. Sofern keine Vorsorge für Bestandsverjüngung getroffen wurde, verschwand der Hutewald mit dem Erreichen des natürlichen Lebensalters der Bäume. Wenn die Weidewirtschaft aufgegeben wird, muss die Fläche gemäht werden oder sie verwandelt sich durch natürliche Sukzession wieder in einen Wald.

Unter den Eichen befindet sich ein öffentlicher Spielplatz.